VII. Schulferien

Nidden 1924 bis 1939

Alle Vorkriegsphotos in diesem Kapitel sind Postkarten und Bilder kopiert von einem Prospektus des Photographen PAUL ISENFELS, und aus Lotte Simons Album

Wie die meisten wahren Küstendörfer, hat Nidden am Kurischen Haff eine Dorfstraße, auf der jedoch nur Vieh, Pferdewagen, Fahrräder und Menschen den Staub aufwirbeln. Die Häuser mit sandigen Kartoffelfeldern sind meist strohgedeckt und aus Holz, das zur besseren Haltbarkeit geölt wurde. Die Lattenzäune der Gärten sind seit langem nicht repariert und deuten nur noch ihren ursprünglichen Zweck an. Es gibt nur zwei Seitenstraßen:

Niddens Dorfplan

Eine führt auf der einen Seite zum nahen Hafen, auf der anderen Seite zum großen Sandberg aus dem Dorf hinaus zu der Poststraße und zu dem im amtlichen Stil des letzten Jahrhunderts erbauten Leuchtturmwächterhaus am Fuß der bewachsenen Düne mit dem himbeersaftfarbigen Leuchtturm, der mit Reparationen des Deutsch-Französischen Krieges erbaut wurde. Die andere Seitenstraße zweigt in der Mitte des Ortes vor dem größten Laden seewärts ab. Sie läuft an der anfangs der Dreißiger Jahre neuerbauten Schule vorbei, über die bewachsene Dünenkette zum Hochwald am Försterhaus, zur Poststraße and dahinter zum Rettungsbootschuppen an der Ostsee. Auf der Ostseite des Dorfes liegt das Haff mit Schilf und schmalem Strand, auf der Westseite sind schnell ansteigende, mit hohen Fichten bewachsene Dünen.

Die Dorfstraße fängt am Haff an und endet im Haff, beginnt dann wieder nach ein paar hundert Metern im Dorf Purwin, um sich schließlich ganz in der Palve in der Richtung des nächsten, weiter entfernten Dorfes Preil zu verlieren.

Niddens Italienblick überblickte Purwin

Bei Morgengrauen und in der Abenddämmerung wälzt sich vom Frühling bis zum Herbst eine Staubwolke die Dorfstraße entlang, wenn der Dorfhirt jedermanns Vieh aufsammelt und für den Tag auf die oft weit entfernte Weide treibt oder mit seinen Zöglingen ins Dorf zurückkehrt. Gegen 8 Uhr, wenn keine Ferien sind, wandern die Kinder in die Schule, und bald danach in der Saison machen sich die Kurgäste auf den halbstündigen Weg an den Strand der Ostsee.

Der Weg zur See

Gegen Mittag und am späten Nachmittag spaziert jeder, der nichts anderes zu tun hat, ob Einwohner oder Kurgast, zum Hafen, um die neuen Kurgäste, die mit den Dampfern von Memel und Cranzbeek kommen, zu beobachten und vielleicht zu begrüßen, oder die Abreisenden zum Wiederkommen aufzufordern. Pferdewagen kommen von den Hotels, um die Gäste und ihr Gepäck abzuholen. Nur zweimal in der Woche, am Mittwoch und Sonnabend, eilen vorwiegend Einwohner mit Körben und Bündeln um 3 Uhr morgens durch die Dunkelheit zum Hafen, wo der Memeler Marktdampfer "Herta", der von der Windenburger Ecke auf der anderen Seite des Haffes gekommen ist, auf sie wartet und einige Minuten vor seiner Abfahrt durch lautes Tuten augenblicklich den Dorffrieden stört und seine hoffnungsvollen Passagiere zum Laufen bringt. Seine Rückkehr am Abend bringt das ganze Dorf zum Hafen, um den Rückkehrern zu helfen und das Neueste aus der Welt, nämlich aus Memel, zu erfahren

Blick auf Nidden mit Passagierdampfer

An warmen Sommerabenden ziehen die Kurgäste und Einwohner in Gruppen die Dorfstraße entlang, sich unterhaltend und einander zurufend, während die Kinder dazwischen herumlaufen, vielleicht mit einem Ball spielen oder auf sonst eine Weise ihren Überfluc an Energie loswerden. Alles geschieht bis in die frühen dreißiger Jahre im Mondlicht oder in totaler Dunkelheit zwischen einstöckigen hölzernen Häusern mit flackernden Kerzen oder Petroleumlampen hinter manchen ihrer Fenster.

Niddens Dorfstraße

Jahraus, jahrein wiederholt sich dieser Rhythmus, den nur der späte Herbst, der Winter und der frühe Frühling unterbrechen, wenn kein Dampfer fährt oder wegen Eis fahren kann. Dann ist die Verbindung zur Außenwelt nur durch Fischerkahn, Pferdewagen, Pferdeschlitten, zu Pferde, mit Fahrrad oder zu Fuß über das Eis, an der See entlang, durch die Wälder oder über die nackten oder bewachsenen Dünen möglich. Zu dieser Zeit gibt es kaum Kurgäste. Das Dorf lebt sein eigenes, nach alten Gewohnheiten volles Leben.

Die Radoks auf Skis treffen am 11. Januar 1931 bei Sarkauer Dünen zwei Schlitten auf dem Weg zurück von Nidden

Die Kirche unter den Bäumen auf einer hochwaldbedeckten Düne über der Dorfstraße, zwischen der Schule und dem Purwiner Ende der Dorfstraße, neben dem Friedhof mit hölzernen Kreuzen und Blumen auf den Gräbern, ist das Zentrum dieses Eigenlebens. Am Sonntag wandern alle Einwohner im Sonntagsstaat zur Kirche hinauf, während die Glocke weit über das Dorf hinaus ihre Aufforderung zum Gottesdienstbesuch ertönen läßt. Die verheirateten Frauen tragen weiße, die Witwen schwarze und die jungen Mädchen farbige Kopftücher, während die Männer, in schwarzen Hosen mit oder ohne Jacke, durch ihren schwankenden Gang zeigen, daß sie sich auf Booten wohler fühlen als auf dem festen Boden. Bei der Kirche, vor oder nach dem Gottesdienst, werden Familiennachrichten ausgetauscht, Ehen angebahnt, Taufen arrangiert, Begräbnisse angekündigt. Die Glocke wird dann läuten und die Einwohner werden wieder zur Kirche oder zum Friedhof wandern.

Niddens Kirche

Niddens geographische Lage, einerseits am Kurischen Haff auf dem seit dem Ende des Weltkrieges litauischen Teil der Kurischen Nehrung, andererseits an der Ostsee, und die Tatsache, daß die ganze Kurische Nehrung, auf der deutschen wie auch auf der litauischen Seite, schon lange Naturschutzgebiet ist, haben hier die Zeit, man kann wohl sagen, stehen lassen. Die Einwohner sprechen untereinander Kurisch, ihre eigene, dem Lettischen verwandte Sprache. Sie sind genügsam und lassen sich durch Kurgäste nicht aus ihren Gewohnheiten bringen. Der Kontakt mit den Gästen ist meist nur oberflächlich, beschränkt auf Dienstleistungen, die ihnen das wenige Bargeld einbringen, das für besondere Gelegenheiten willkommen ist. Wenig hat sich hier geändert, seit der Bau der Eisenbahn nach Rußland und dem Baltikum den direkteren Post- und Personen-Kutschen/Schlitten-Verkehr dorthin fast verschwinden ließ. Danach kamen Außenseiter auf die Nehrung und nach Nidden nur aus Neugierde, zum Forschen, zum Malen, zum Komponieren, zum Schreiben oder zur Erholung.

Fischerhaus mit Ziehbrunnen

Wie anders war es als im Januar 1809, bei treibendem Schnee und in Dunkelheit, die Schlitten mit der Gesellschaft der Königin Luise von Preußen auf der Flucht vor Napoleon in Nidden für eine Nacht in einem einfachen Fischerhaus, gegenüber dem heutigen Hotel Königin Luise, Quartier suchten.

Das Hotel Königin Luise mit dem Fischerhaus, in dem die Königin einmal übernachtete

Für lange Zeit bot die Kurische Nehrung die kürzeste und daher meist benützte Verbindung von Westeuropa nach Riga und St.Petersburg. Viele wichtige Persönlichkeiten, mit bisweilen luxuriösen Kutschen oder Schlitten, reisten durch die "preußische Wüste", zwischen Haff und Ostsee, und schrieben über ihre Sonderbarkeit und Schönheit. Die Nehrung erhielt einen Platz in der Literatur.

Pianist Alfred Schroeder und seine Frau Lisa, geb. Spolianski, mit Pianistin Grete Giedat auf der Terrasse des Hotel Hermann Blode

Nach 1933 bieten Nidden und Schwarzort eine zeitweilige Zuflucht für mißliebig gewordene Deutsche. So treffen sich hier Sommer um Sommer Künstler, denen das Schaffen in Deutschland bereits untersagt wurde oder schwer gemacht wird, mit ihren Freunden. Für mich wird Nidden die Heimat, und zwar mehr als Königsberg, wo ich unter relativ strenger Aufsicht aufwachse und später der Nationalsozialismus eine für mich unverständliche Atmosphäre erzeugt. In den frühen Jahren meiner Kindheit reise ich hierher für die Sommerferien auf dem Dampfer von Cranzbeek mit Mutter und Geschwistern, seltener mit Vater, aber auch bisweilen zu Ostern oder Pfingsten mit Schlitten oder Pferdewagen mit der ganzen Familie von Sarkau aus. Später fahre ich zu allen Jahreszeiten, wenn auch immer die Schule es erlaubt, mit dem Fahrrad von Cranz aus, das ich mit dem Zug von Königsberg erreiche.

Niddens Tal des Schweigens

Die Nehrung und Nidden bedeuten für mich die Freiheit, ohne Kontrolle und Aufsicht Abenteuer zu suchen, meistens in der Gesellschaft von Willy Englien, alias Nurmi, der seinen Spitznamen von dem Finnen Paovo Nurmi, dem neunfachen Olymiasieger, erhält. Selten kann man ihm Prügel für alle möglichen Scherze austeilen, weil er schneller als jeder andere im Dorf laufen kann. Ich treffe Nurmi zuerst am Eingang zum Hotel Hermann Blode, des ältesten Gasthauses in Nidden, wo wir in den ersten Jahren während der Sommerferien wohnen. Nurmi kommt dorthin mit anderen Kindern, um im Wald gepflückte Erdbeeren, Brombeeren und Blaubeeren an die Kurgäste zu verkaufen und so einen Beitrag zum Familieneinkommen zu liefern. Nurmis Vater fischt auf dem Haff, sitzt oft vor dem kleinen Haus in der Nähe der Straßenkreuzung am Hafen und repariert Netze.

Wenn ich allein nach Nidden komme, während der Herbst- oder Osterferien, wohne ich bei Nurmis Eltern. Ihre Bettdecken sind mit Krähenfedern gefüllt, deren Gewicht mich fast platt drückt. Ich lerne von Nurmi wie man Krähen fängt. Die Nehrung ist eine Zugstraße der europäischen und afrikanischen Zugvögel. Im Frühling und im Herbst, tagaus und tagein, streben am Himmel und durch die Wälder viele Arten von Vögeln dem Norden oder Süden zu. Ihre Stimmen sind am besten beschrieben in Selma Lagerlöfs Wunderbare Reise des Nils Holgerson mit den Wildgänsen. Die schwarzen Saatkrähen und schwarz-grauen Nebelkrähen reisen in Gruppen, in relativ geringer Höhe hin und her flatternd, immer auf der Suche nach Nahrung. Die in Ketten über ihnen reisenden Wildenten, Wildgänse und wilden Schwäne sind unermüdlich in ihrem Bestreben, dem drohenden Winter zu entkommen oder ihre Brutstätten zu erreichen. Sie ruhen nur des nachts. Adler, Habichte, Falken haben ähnliche Gewohnheiten wie die Krähen, aber reisen allein und sind auch immer hungrig. Die Kleinvögel fliegen durch das Unterholz, wo sie oft an der Nehrungsstraße in die großen Drahtnetzanlagen der Rossitter Vogelwarte von Professor Johannes Thienemann geraten, der sein Leben dem Studium der Zugvögel widmete. Sie werden nach Identifizierung und Beringung wieder frei gelassen, sodaß bisweilen, vielleicht nach Monaten oder sogar Jahren, dieselben Vögel wieder in seine Netze geraten und dem Professor etwas über ihre Gewohnheiten verraten, oder er erhält Postkarten aus fernen Ländern, wo seine beringten Vögel gefunden oder erlegt wurden.

Eine Wanderdüne

Nurmis Haus, wie viele andere Fischerhäuser, hat eine zahme Krähe, die die meiste Zeit auf einem Pfahl am Hause sitzt, Fisch frißt und kräht. Das Fleisch der Krähen ist ein wichtiger Teil der Winternahrung der Niddener. Die Hauskrähe spielt dabei eine wichtige Rolle. Am Abend vor dem Krähenfang wird sie in einen Sack getan, der auch Fische, Holzpflöckchen mit Bindfaden, etwas Seil und ein Messer enthält. Ein schwerer Sack mit dem Netz ist schon Tage vorher vorbereitet. Als uns der Wecker um 3 Uhr morgens aus dem gewichtigen Federbett herausholt, wird noch schnell ein Kornkaffee mit einem Stück hausgebackenem Roggenbrot gegessen, bevor wir durch das schlafende Dorf dem großen Sandberg zustreben. Der Lichtkegel des Leuchtturms streift in seinem gleichmäßigen Rhythmus über uns und die Krüppelkiefern auf den bewachsenen Dünen hin. Hier oder dort bellt ein Hund, ruft ein verschlafener Hahn. Über uns schreien die Zugvögel unter den schweren Wolken, die nur bisweilen mondbeschienene Ränder zeigen und sehr selten kurz den Mond selbst freigeben. Mit unseren schweren Lasten ist der Marsch auf der sandigen Straße mit tiefen Wagenspuren sehr beschwerlich. Selten fällt ein Wort bis wir die Poststraße an der Palve am Fuß der Hohen Düne von Nidden erreichen.

Niddens Leuchtturm

Nurmi hat schon an seinem gewohnten Platz zwischen der Poststraße und der Ostsee das kleine, mit Kiefernästen gewölbte Hüttchen wieder hergestellt. Ohne Zögern führt er mich durch das Erlen- und Birkengebüsch jenseits der Poststraße bis zur Lichtung seines Fangplatzes. Vor unserem weniger als einen Meter hohen und einen Quadratmeter großen Versteck ist eine Furche durch den Sand gegraben mit einem ungefähr 10 Meter davonentfernten stumpfen Winkel. Am Winkel ist ein kurzer, tieferer Kanal in den Winkel herein gegraben, in dem ein gegabelter Ast bereitliegt. Als im Südosten das erste Zeichen des Tages erscheint, haben wir das Seil des Netzes am Ende der Furche an einem kleinen Pfahl befestigt und es über die Gabel am Winkel in unser Versteck geleitet, wo es durch ein Querholz mit zwei in den Sand gerammten Pflöckchen so gespannt ist, daß ein leichtes Ziehen am Querholz das in der Furche vor dem Winkel vergrabene Netz herausspringen und den Platz vor dem Hüttchen bedecken läßt. Zuletzt werden die zahme Krähe und einige Fische mit Pflöckchen im Bereich des beim Fangen überschlagenden Netzes am Boden befestigt. Der Sand wird dann noch mit Kieferästen gefegt, um unsere Spuren zu beseitigen.

Krajebieterhütte (Photo Thienemann)

Bald können wir die Vögel nicht nur hören, sondern auch sehen. Es scheint, als ob der ganze Himmel in Bewegung ist. Unter den Ketten der Wildgänse sehen wir viele Gruppen von flatternden Krähen. Werden sie unseren Lockvogel und seine Fische bald erblicken? Plötzlich gibt Nurmi mir ein Zeichen, eine Hand über seinen Mund legend. Er hat das Geräusch von Vogelflügeln gehört. Wahrscheinlich haben sich ihre Besitzer auf Bäumen in der Nähe niedergelassen und beäugeln vorsichtig und mißtrauisch unsere Lockkrähe, die eifrig an ihrem Fisch arbeitet.

Ein paar Minuten später fallen die ersten Vögel in unsere Lichtung ein und zerren zuerst an den angepflöckten Fischen, entscheiden sich dann aber doch, sie in aller Ruhe an Ort und Stelle zu verzehren. So sehen wir jetzt von unserem Beobachtungsposten aus Nebelkrähen und Saatkrähen, einschließlich unserer Locksaatkrähe, beim eifrigen Mahl. Die Zeit zum Handeln ist gekommen. Nurmi ergreift langsam und vorsichtig das Querholz und zieht dann mit voller Kraft. Der Stock am Winkel schießt aus dem Boden zusammen mit dem Rest des Seiles und dem vergrabenen Netz, ohne daß die Krähen Zeit haben, sich aus dem Staub zu machen. Unsere erste Beute liegt unter dem Netz. Wir entfernen die einzelnen Vögel sorgfältig aus dem Netz, binden Pflöckchen mit Bindfaden an ihre Füße und pflanzen sie neben unsere zahme Lockkrähe. Nach Wiederherstellung der Fanganlage verschwinden wir wieder in unserem Versteck, um auf mehr Beute zu warten. Nach drei weiteren Einfällen von Krähen, die bald unseren Sack für den Gang nach Hause füllen, fangen wir noch einen mittelgroßen Bussard, den Nurmi schon erschlagen hat, bevor ich um sein Leben bitten kann. Der Bussard reist ein paar Tage später mit mir zurück nach Königsberg, wo er jahrelang ausgestopft mit ausgebreiteten Flügeln in der Mitte meines Zimmers von der Decke hängt.

Der nächste Akt ist das Einsammeln und Töten der Krähen, an dem ich mich nicht beteilige. Dem örtlichen Gebrauch folgend, drückt Nurmi jeder Krähe, den Körper in der einen und den Schnabel in der anderen Hand haltend, mit den Vorderzähnen die Schläfen ein. Er erklärt mir dabei, daß diese Prozedur der Bewohner der Kurischen Nehrung ihnen den Namen Krajebieter eingetragen hat.

Im Elchgebiet

Hier ist nicht der Platz, über die vielen anderen Aktivitäten zu sprechen, die sicher weniger ungewöhnlich sind als das Krähenfangen, die aber Nidden für jung und alt zu einem Paradies machen und Besucher immer wieder zurückbringen. Der Ostseestrand bei allen Wettern, die nackten Dünen mit Sandfahnen bei Sturm, die Palven mit ihrer dürftigen Vegetation, die gemischten Wälder, die krüppelkieferbedeckten Dünen, das Elchgebiet mit seinen Sümpfen, die Kurenkähne auf ihrer abendlichen Ausfahrt zum Fischen oder bei ihrer Rückkehr vom Festland beladen mit Heu, die Segelfliegerschule, sind meist in ein bis zwei Stunden auf verschiedenen, schönen, einsamen Wegen zu erreichen oder von der Veranda des Hotels Hermann Blode zu beobachten. Nie verliert man hier das Gefühl, daß man die Natur für sich selbst hat und daß es vor Jahren oder Jahrhunderten ebenso gewesen ist.

Niddens Keitelkähne